• CHRISTIAN PAKUSCH

    Der neue Bürgermeister

THEMEN FÜR WILLICH

Vom Baby bis zum Senior. Alle gehören zu unserer Stadtgesellschaft. Mein Ziel ist eine strukturierte Ausbaustrategie für Kinderbetreuungs- und Bildungsmöglichkeiten in Kita und Schule, die konsequent und schnell umgesetzt werden. Die Bewältigung des demographischen Wandels ist ein Entwicklungsauftrag: sozial und wirtschaftlich. In Willich brauchen wir dringend ein Betreuungsprogramm, das die Kurzzeit- und die Langzeitpflege berücksichtigt. Vor allem müssen wir aber auch bezahlbaren Wohnraum schaffen. Für Jung und Alt; für Singles und Familien.

Unsere Region, unsere Stadt ist ländlich geprägt. Das soll so bleiben. Unsere Landwirtschaft hat jedoch mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Gemeinsam mit der Landwirtschaft will ich für mehr Akzeptanz für die Arbeit der Landwirte werben. Verloren gegangene Lebensräume sollen wieder in der Landwirtschaft integriert werden. Gemeinsam soll die Umsetzung der Klimaschutzziele verfolgt werden. Landwirten muss auch ein gerechtes Einkommen garantiert werden.

Digitalisierung ist mehr als nur ein Kabel im Boden. Wir dürfen keine „weißen Flecken“ auf der Willicher Stadtkarte akzeptieren. Die digitale Anbindung ist ein wichtiger Standortfaktor – nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Verwaltung, Schulen und Privatleute. Für Willich brauchen wir eine digitale Agenda.

Die Klimadiskussion hat auch bei uns ihre Spuren hinterlassen. Unsere Stadt und unsere Verwaltung sind hier schon lange unterwegs. Wir sind als global nachhaltige Kommune anerkannt. Wir sind Fair-Trade-Stadt. Aber es ist viel mehr zu tun: Willich soll bis 2050 klimaneutral sein!

35 Millionen Euro in den letzten 20 Jahren für unsere beiden Gymnasien, 10 Millionen Euro für unsere beiden Gesamtschulen in den letzten Jahren. Das ist konkrete, beschlossene Politik. Die Aufgabe bleibt: die Ausstattungsqualität unserer Schulen ist der Gradmesser für unsere Willicher Bildungspolitik. Investition in die Bildung ist Investition in die Zukunft.

Willich ist heute eine wohlhabende Stadt. Im Jahr 1980 lag die Gewerbesteuer bei 4 Millionen D-Mark, heute sind es rund 40 Millionen Euro Einnahmen. Krefeld und Mönchengladbach beneiden uns. Ein ausgeglichener Haushalt ist die Voraussetzung dafür, politisch selbstbestimmt zu bleiben. Finanzpolitik ist gelebte Generationengerechtigkeit.